AUSRÜSTUNG - FAHRZEUGE


Kommandofahrzeug
BezeichnungKDO
MarkeRenault
TypeTrafic
Leistung103 kW / 140 PS
KennzeichenUU-559A
Baujahr2015
FunkrufKommando Bad Leonfelden
EigentümerFF Bad Leonfelden

Kleinrüstfahrzeug
BezeichnungKRFA-S
MarkeNissan
TypePatrol GR
Leistung118 kW / 160 PS
KennzeichenUU-750A
Baujahr2004
FunkrufRüst Bad Leonfelden
EigentümerFF Bad Leonfelden
BesonderheitenIntegrierter Stromgenerator (8 kVA)

Öl-Einsatz Fahrzeug
BezeichnungÖl
MarkeMercedes Benz
TypeMB 609D
Leistung65 kW / 88 PS
KennzeichenL-5647A
Baujahr1992
FunkrufÖl 1/12
EigentümerLandesfeuerwehrverband OÖ

TLFA 2000
BezeichnungTLFA 2000
MarkeSteyr
Type12S21 4x4 Automatik
Leistung177 kW / 240 PS
KennzeichenO-132-939
Baujahr1988
FunkrufTank II Bad Leonfelden
EigentümerFF Bad Leonfelden

TLFA 4000
BezeichnungTLFA 4000
MarkeMAN
TypeTGM 18.290
Leistung213 kW / 290 PS
KennzeichenUU-554A
Baujahr2013
FunkrufTank I Bad Leonfelden
EigentümerFF Bad Leonfelden

Last-Kran
BezeichnungLast-Kran
MarkeSteyr
Type991.565-M2720
Leistung148 kW / 201 PS
KennzeichenUU-715A
Baujahr1987
FunkrufLast-Kran Bad Leonfelden
EigentümerFF Bad Leonfelden
Hubhöhe21 m
Zusätzliche AusrüstungPersonenkorb, 5to Seilwinde

Kran
BezeichnungKran
MarkeLiebherr
TypeKR FLTM 1045
Leistung243 kW / 330 PS (Mercedes V8 Motor)
KennzeichenL-5590A
Baujahr1989
FunkrufKran Bad Leonfelden
EigentümerLandesfeuerwehrverband OÖ
Hubhöhe31 m
Zusätzliche AusrüstungPersonenkorb, Seilwinde, Bergebalken

AUSRÜSTUNG - SONSTIGE GERÄTE


IFEX 3000
IFEX 3000

Das IFEX 3000 ist ein Löschgerät, das mit wenig Wasser und hoher Druckluft sehr effizient eingesetzt werden kann.

Das IFEX 3000 besteht aus einem Wasserbehälter, einer 200 BAR Druckluftflasche wie man sie beim Atemschutz benützt, einem Wasser- und einem Druckluftschlauch sowie einer Schusspistole.

Funktion: In der Pistole sammelt sich ca. 1 Liter Wasser und wird mit 27 BAR ausgestossen. Dadurch wird das Wasser stark zerstäubt und man erreicht eine hohe Löschwirkung.

Vorteil: Schnelle Löschwirkung und geringer Wasserverbrauch. Dadurch hält sich bei Einsätzen wo dieses Gerät verwendet wird der Wasserschaden in Grenzen.

Nachteil: Wegen dem Rückstoß besteht bei falscher Anwendung große Verletzungsgefahr.


Hochleistungslüfter Rosenbauer Fanergy 22""
Hochleistungslüfter Rosenbauer Fanergy 22""

Elektromotor

Gewicht: circa 50kg
Leistung: 31.000m³/h
Einsatzmöglichkeiten: stark verrauchte Räume rauchfrei machen,....


Atemschutzgerät PA-90
Atemschutzgerät PA-90

Der Preßluftatmer PA-90 ist ein Behältergerät mit Druckluft, das unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirkt. Durch den mitgeführten Luftvorrat ist der Benutzer vom Ort unabhängig, jedoch von der Zeit.

Aufbau:
Das Gerät muss einfach und betriebssicher gebaut und so kompakt wie möglich sein. Die Konstruktion des Gerätes muss eine zuverlässige Überprüfung ermöglichen. Ebenso muss es gegen die zu erwartende rauhe Behandlung während der Benützung ausreichend widerstandsfähig und so konstruiert sein, dass eine zufriedenstellende Funktion erhalten bleibt.

Das Gerät muss so gebaut sein, dass
- Es keine Teile oder Kanten aufweist, mit denen der Geräteträger in engen Räumen hängen bleibt.
- Die Funktionsfähigkeit in jeder Lage sichergestellt ist.
- Der gleichzeitige Anschluss von Flaschen mit verschiedenem Füllungsdruck nicht möglich ist.
- Das Eindringen von Aussenluft verhindert wird.

Arbeitsweise:
Der konstruktive Aufbau des ca. 16kg schweren Preßluftatmers ermöglicht dem Atemschutzträger die Benützung zweier Druckluftflaschen. Diese sind mit einem Druckminderer und einer atemgesteuerten Dosierungseinrichtung verbunden. Bei Preßluftatmern wird die Atemluft vom Vorratsdruck (Druck in den Flaschen) durch einen Druckminderer auf Mitteldruck reduziert. Von der Mitteldruckleitung gelangt die Atemluft in eine atemgesteuerte Dosierungseinrichtung (Lungenautomat) welche die Zufuhr zum Atemanschluß (Maske) entsprechend dem Bedarf des Geräteträgers regelt. Die Ausatemluft wird durch ein Ausatemventil in der Maske an die Umgebungsatmosphäre abgeführt. Die ATS-Geräte haben zur Kontrolle des Druckes (Luftvorrat) einen Manometer. Die FF Bad Leonfelden hat statt dessen ein elektronisches Überprüfungsgerät namens BODY-GUARD mit dem man den verbleibenden Druck, verbleibende Zeit und Umgebungstemperatur abrufen kann. Ebenso hat der Body-Guard einen Bewegungsmelder, der sich aktiviert wenn man sich 1 Minute lang nicht bewegt. Er gibt dann ein lautes akustisches Signal von sich. Sollte dem ATS-Träger bei dem Einsatz etwas zustoßen, hat dies den Vorteil dass ein anderer Trupp den Kameraden anhand des Signales suchen kann.

Das Signal schlägt auch an wenn nur noch ein bestimmter Restvorrat an Atemluft vorhanden ist.

Ein geübter ATS-Träger kann sich bei mittelmäßiger Arbeitsleistung ca. 20-30min im Gefahrenbereich aufhalten.


EX-Meter Combiwarngerät
EX-Meter Combiwarngerät

Eine der Hauptgefahren im Feuerwehrdienst stellt die Explosionsgefahr dar. Durch ständige Überwachung der Einsatzstelle mit Hilfe des EX-Meters (Explosionsmessers) können Gefahren rechtzeitig erkannt werden. Als besondere Gefahren gelten diejenigen Gase und Dämpfe, die schwerer sind als Luft. Sie lagern sich in Bodennähe ab, sammeln sich in engen Schächten oder Behältern, könne aber auch sogenannte Gas-Seen bilden. Durch eine richtige Zündenergie, die beinahe überall vorhanden ist, kommt es zu einem unvorhergesehenen Schließen des Feuerdreiecks (Explosion).

Die EX-Meter sind vom OÖ. Landesfeuerwehrverband auf Toloul kalibriert. Dadurch wird gewährleistet, dass Kohlenwasserstoff mit geringen Diffusionsvermögen und hoher Zündtemperatur auch ausreichend gemessen wird.

Durch die 50%ige Analoganzeige der UEG/UZG (=die Geräte zeigen die untere Explosionsgrenze bzw. Zündgrenze von 0 - 30% an), soll der Feuerwehrmann auch noch psychologisch vor der drohenden Explosionsgefahr gewarnt werden.

Das Gerät verfügt über ein optisches (Blinklicht) aber auch über ein akustisches Warnsignal. Bei Erreichen der 10%igen UEG oder UZG sprechen beide Warnsignale an.

Das Combiwarn-Gerät ist zusätzlich mit einem Sauerstoffgerät ausgestattet. Durch Drehen eines Schalters kann wahlweise der Sauerstoffanteil in der Luft (0-25%) bzw. die Explosionsgefahr analog abgelesen werden. Fällt der Sauerstoffanteil in der Luft unter 17%, warnt das Gerät automatisch.


Strahlenschutz
Strahlenschutz

Der Strahlenschutz ist ein relativ junger Wissenschaftszweig, der jedoch in unserer technisierten Welt zunehmend an Bedeutung gewinnt.

"Strahlung", was ist das ?
Strahlen können lebensspendende oder todbringende Wirkung haben. Nur wenige kann man sehen, hören oder unmittelbar fühlen. Fachleute verstehen unter Strahlen eine Energie - oder Teilchenstrom, der von einer Quelle ausgesandt wird. Die bekannteste und bedeutenste dieser Quellen ist die Sonne: Ihre Strahlen machen Leben auf der Erde überhaupt erst möglich; sie kann andererseits aber auch die Gesundheit des Menschen gefährden.

Darüber hinaus gibt es Strahlen, die von radioaktiven Stoffen ausgehen. Das heißt sie entstehen beim spontanen oder künstlich herbeigeführten Zerfall von Atomkernen. Wegen Ihrer Eigenschaft, Materie in einen elektrisch - geladenen Zustand zu versetzen - d.h. zu "ionisieren", werden sie "ionisorernde" Strahlen genannt. Auch diese Strahlung ist sowohl Teil der Natur, aber auch das Resultat menschlichen Tuns. Auch sie kann in der Medizin zum Wohle des Menschen eingesetzt werden; sie kann uns aber auch schaden. Die pauschale Behauptung "Strahlung ist gefährlich" ist richtig und falsch zugleich. Ebenso wie die Feststellung "Kochsalz ist tödlich". In beiden Fällen kommt es darauf an welche Menge in welcher Zeitspanne konsumiert wird. Bei Strahlung sowie bei Kochsalz sind Mengen bekannt, die tödlich wirken, aber auch Mengen, die langfristig keine oder kaum nachweisbare Schäden verursachen.

Nachweis- und Messgeräte im Strahlenschutz:
Messgeräte, mit welcher Kernstrahlung nachgewiesen, bzw. gemessen werden kann sind deshalb notwendig, weil ionisierende Strahlung von menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden kann. Mit diesen Messgeräten ist es möglich, Aufschluß über die Intensität der Strahlung zu bekommen. Die Funktion ergibt sich aus der Wechselwirkung, zischen Materie und der ionisierenden Strahlung. Alpha- und Betastrahlung rufen direkte Ionisation hervor, während Gamma- und Röntgenstrahlen eine indirekte Ionisation erzeugen bzw. auslösen.

Die Strahlenmessgeräte können auch aufgrund ihrer Ausrüstung mit den verschiedensten Strahlendetektoren (Sonden) unterscheiden. Im wesentlichen sind das : Geiger-Müller-Zählrohr, Proportionalzählrohr, Ionisationsrohr sowie Halbleiterlemente.

Gefährdung der Einsatzkräfte:
* Brände mit radioaktiven Stoffen
* Verkehrsunfälle
* Reaktorunfälle
* Atomwaffenarsenale

Einsatzkräfte dürfen bei Übungen und Einsätzen nur eine bestimmte Menge an Strahlung aufnehmen.
Man unterscheidet zwischen
a)
* Übungsdosis: 0,01 mSv
* Einsatzdosis : 15 mSv (1x Halbjährlich)
* Notdosis: 100 mSv (1x Jährlich)
* Katastrophendosis: 250mSv (1x Leben)
b)
Dosen, die eine Beeinträchtigung des Körpers und der Gesundheit des Menschen darstellen:
* Kritische Dosis (Körper trägt Schaden)
* Halbletale Dosis (von 100 Menschen, ca. 50 tot)
* Letale Dosis (von 100 Menschen, 100 tot)

Strahlendosis:
Sievert (Sv) ist die Maßeinheit für die Strahlendosis (Äquivalentdosis). Sie charakterisiert die Wirkung ionisierender Strahlung auf den Menschen. Der tausenste Teil des Sievert ist das Millisievert (mSv). Die Dosis berücksichtigt die unterschiedliche Wirkung der Strahlenarten und die unterschiedliche Strahlenempfindlichkeit der Organe. Sie ist daher für die Beurteilung von Gefährdung die bedeutenste Größe.

Es gibt 4 Strahlenarten:

StrahlenartReichweite in der LuftAbschirmung
Alphaeinige cm1 Blatt Papier
Betaeinige Meter100 Blatt Papier
Gamma100 Meter - bis einige Kilometer10.000 Blatt Papier
Neutronen100 Meter - bis einige Kilometer10.000 Blatt Papier


Notstrom 63kVA
Notstrom 63kVA
FabrikatHitzinger
MotorSteyr Diesel
Leistung63 kVA
Baujahr1999
EigentümerFF Bad Leonfelden

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